Ich mag Frisuren, die etwas sorgfältiger aussehen, als sie tatsächlich gemacht sind. Der Fischgrätenzopf gehört für mich genau in diese Kategorie. Seine feinen, versetzt geflochtenen Strähnen bringen Struktur ins Haar, ohne dass du dafür eine komplizierte Hochsteckfrisur brauchst. Gerade bei mittellangen Haaren lohnt es sich, mit unterschiedlichen Varianten zu experimentieren.
Ob dein Haar schulterlang, leicht gestuft, fein oder von Natur aus wellig ist: Nicht jede Flechttechnik funktioniert bei jeder Haarstruktur gleich gut. Ich zeige dir meine liebsten Frisuren mit Fischgrätenzopf, erkläre, wie du sie nachstylen kannst, und verrate dir, wo sich ein wenig Vorbereitung wirklich auszahlt.
Das solltest du vor dem Flechten wissen
- Mit schulterlangem Haar gelingen besonders gut seitliche und halboffene Varianten.
- Nicht frisch gewaschenes Haar ist oft griffiger und lässt sich leichter flechten.
- Ein paar herausgezogene Strähnen schaffen Volumen, sind bei feinem Haar aber optional.
Klassischer Fischgrätenzopf für mittellange Haare

Wenn du die Technik erst kennenlernen möchtest, empfehle ich dir den klassischen Fischgrätenzopf. Er funktioniert am besten, wenn deine Haare mindestens bis zu den Schultern reichen und die Spitzen nicht zu stark gestuft sind. Das charakteristische Muster entsteht aus zwei großen Haarpartien, zwischen denen du abwechselnd feine äußere Strähnen wechselst.
Bürste dein Haar gründlich durch und teile es in zwei gleich große Partien. Nimm außen eine dünne Strähne ab, lege sie zur gegenüberliegenden Partie und wiederhole den Vorgang auf der anderen Seite. Arbeite möglichst gleichmäßig. Mit etwas Übung und Geduld wird das Flechtbild deutlich sauberer, und ein schmales Haargummi hält die Spitzen zusammen. Eine ausführliche Grundanleitung findest du bei Schwarzkopf.
Lockerer Fischgrätenzopf mit Undone-Look

Für einen entspannten Look flechte ich den Zopf zunächst ordentlich und lockere ihn erst danach vorsichtig auf. So entsteht ein lässiger Undone-Look, ohne dass die Flechtung vollständig auseinanderfällt. Besonders schön wirkt diese Variante bei leicht gewelltem Haar, weil die natürliche Bewegung das lockere Ergebnis unterstützt.
Ziehe einzelne Abschnitte mit den Fingerspitzen seitlich etwas auseinander, statt kräftig an den Haaren zu zerren. Bei stark gestuftem Haar können kurze Spitzen herausrutschen; ein wenig flexibles Haarspray hilft dann. Ich würde lieber schrittweise lockern als zu viel Volumen auf einmal erzeugen. Weniger Perfektion ist hier tatsächlich Teil des Stils.
Seitlicher Fischgrätenzopf für mittellanges Haar

Der seitliche Fischgrätenzopf ist eine meiner liebsten Varianten, wenn die Frisur unkompliziert, aber nicht beliebig aussehen soll. Das Haar liegt über einer Schulter, sodass das feine Flechtmuster gut sichtbar bleibt. Auch beim Selberflechten ist diese Position praktisch, weil du die Hände vor dem Körper halten kannst.
Ziehe einen Seiten- oder Mittelscheitel und lege das Haar über die gewünschte Schulter. Flechte anschließend nach der klassischen Zwei-Strähnen-Technik bis zu den Spitzen. Ein weiches Haargummi in deiner Haarfarbe fällt kaum auf. Für einen natürlichen Abschluss kannst du die Partie am Oberkopf leicht lockern. Mit schulterlangem Haar solltest du den Zopf nicht zu tief beginnen, damit genügend Länge zum Flechten bleibt.
Französischer Fischgrätenzopf für mittellange Haare

Der französische Fischgrätenzopf unterscheidet sich von der klassischen Variante dadurch, dass du nach und nach zusätzliche Haare vom Kopf aufnimmst. So liegt die Flechtung zunächst eng am Oberkopf an und geht anschließend in einen normalen Fischgrätenzopf über. Ich empfehle diese Technik, wenn du das Haar aus dem Gesicht halten möchtest.
Beginne mit einer Haarpartie am Oberkopf und teile sie in zwei Strähnen. Bei jedem Wechsel nimmst du von außen etwas zusätzliches Haar auf und führst es zur gegenüberliegenden Partie. Arbeite in kleinen, gleichmäßigen Abschnitten. Diese Variante braucht mehr Koordination als ein einfacher Zopf, weshalb es sich lohnt, die Grundtechnik vorher zu üben. Eine bebilderte Orientierung bietet die Anleitung zum französischen Fischgrätenzopf. Für mittellanges Haar ist ein Abschluss im Nacken oft besonders praktisch.
Halboffene Frisur mit Fischgrätenzopf

Wenn du deine Haarlänge zeigen möchtest, aber trotzdem eine Flechtdetailfrisur suchst, ist die halboffene Variante eine gute Wahl. Dabei werden nur die oberen Seitenpartien oder ein Abschnitt vom Oberkopf geflochten. Der Rest fällt frei über die Schultern. Das ergibt eine halboffene Frisur, die im Alltag genauso gut funktioniert wie bei einem Essen oder einer Feier.
Nimm links und rechts am Oberkopf jeweils eine kleine Partie ab und flechte daraus einen Fischgrätenzopf. Du kannst beide Zöpfe hinten zusammenführen oder nur eine Seite flechten. Fixiere die Enden mit einem kleinen Haargummi oder unauffälligen Klammern. Bei feinem Haar würde ich die oberen Partien nicht zu groß wählen, damit die offenen Längen nicht an Fülle verlieren. Lockere Wellen im restlichen Haar sind eine schöne Ergänzung, aber kein Muss.
Doppelter Fischgrätenzopf für mittellange Haare

Zwei Fischgrätenzöpfe wirken sportlicher und markanter als eine einzelne Flechtung. Für diese Frisur ziehst du einen sauberen Mittelscheitel und teilst dein Haar in zwei gleich große Seiten. Danach flechtest du jede Seite separat. Der Look passt besonders gut zu mittellangem Haar, das sich auf beiden Seiten gut abteilen lässt.
Arbeite möglichst nah an der Kopfhaut, wenn du einen angelegten Look möchtest, oder beginne erst auf Ohrhöhe für eine lockerere Variante. Achte darauf, beide Zöpfe mit ähnlich dünnen Strähnen zu flechten, damit das Ergebnis ausgewogen wirkt. Wenn deine Haare stark gestuft sind, können einzelne kürzere Partien herausfallen. Kleine Haarklammern helfen, ohne dass du die ganze Frisur fest einsprühen musst. Gleichmäßige Abteilungen sind bei diesem Look wichtiger als absolute Perfektion.
Fischgrätenzopf mit locker herausgezogenen Strähnen

Ein eng geflochtener Fischgrätenzopf kann sehr grafisch wirken. Wenn du es weicher magst, ziehst du nach dem Flechten einzelne Abschnitte vorsichtig auseinander. Dadurch erscheint der Zopf breiter und bekommt mehr sichtbares Volumen. Dieser Trick wird häufig als Auflockern oder Pancaking bezeichnet.
Halte den Zopf am Ende fest und ziehe mit Daumen und Zeigefinger nur kleine Partien nach außen. Arbeite von oben nach unten und vergleiche beide Seiten regelmäßig. Bei feinem Haar reicht es oft, nur wenige Abschnitte zu lockern, damit die Flechtung nicht zu dünn wirkt. Wenn deine Haare stark stufig sind, kannst du einzelne herausstehende Spitzen mit einer kleinen Klammer sichern. Sanftes Auflockern ist besser als kräftiges Ziehen, das die Struktur zerstört.
Romantischer Fischgrätenzopf mit Blumen

Blumen verleihen einem Fischgrätenzopf einen romantischen Charakter, ohne dass du die Flechttechnik verändern musst. Besonders harmonisch finde ich kleine Blüten, die an einzelnen Stellen zwischen den Flechtabschnitten sitzen. Sie passen zu Gartenfeiern, Sommerfesten oder einer freien Trauung. Der Blumenschmuck im Haar sollte allerdings leicht genug sein, damit er die Frisur nicht nach unten zieht.
Flechte den Zopf zunächst wie gewohnt und befestige ihn mit einem Haargummi. Anschließend setzt du kleine Blumen mit geeigneten Haarklammern oder speziellen Haaraccessoires ein. Frische Blüten können Feuchtigkeit abgeben oder empfindlich auf Wärme reagieren; teste deshalb vorher, ob sie den Tag über halten. Für eine unkomplizierte Alternative eignen sich hochwertige Kunstblüten. Wenige gezielte Akzente wirken meist ruhiger als ein vollständig mit Blumen bedeckter Zopf.
Eleganter Fischgrätenzopf für Hochzeiten

Für eine Hochzeit würde ich den Fischgrätenzopf nicht automatisch streng flechten. Ein sauberer Ansatz mit einem leicht gelockerten Zopf kann ebenso elegant wirken und bleibt oft natürlicher. Entscheidend sind für mich die Proportionen der Frisur, der Sitz des Zopfs und die Frage, wie gut er zum Kleid und zum übrigen Styling passt.
Bereite das Haar mit einer kleinen Menge Strukturprodukt vor und forme bei Bedarf weiche Wellen, bevor du flechtest. Fixiere die Frisur mit Haarklammern, wenn du sie hochstecken möchtest, und verwende Haarspray sparsam, damit die Oberfläche nicht steif aussieht. Bei einer wichtigen Feier empfehle ich eine Probefrisur, besonders wenn du einen Schleier oder Haarschmuck tragen willst. Ein Probetermin zeigt, ob die Länge für die gewünschte Form ausreicht und welche Befestigung zuverlässig hält.
Fischgrätenzopf mit Haarspangen und Perlen

Mit Haarspangen und Perlen lässt sich ein schlichter Zopf schnell an einen festlicheren Anlass anpassen. Ich würde die Accessoires entlang einer Seite oder am Übergang zum Zopf verteilen, damit das Flechtmuster sichtbar bleibt. So entsteht ein dekorierter Fischgrätenzopf, ohne dass die Frisur überladen wirkt.
Stecke die Accessoires erst ein, wenn der Zopf fertig geflochten und in Form gebracht ist. Kleine Spangen sollten fest sitzen und nicht an einzelnen Haaren ziehen. Wenn du feines Haar hast, sind leichte Clips oft angenehmer als schwere Schmuckstücke. Für eine dezente Variante reichen zwei oder drei Perlenakzente. Leichte Haaraccessoires sind besonders praktisch, wenn du die Frisur mehrere Stunden tragen möchtest.
Boho-Fischgrätenzopf für mittellange Haare

Der Boho-Look lebt von Bewegung und einer gewissen Ungezwungenheit. Ein seitlicher Fischgrätenzopf, weiche Wellen und einige lose Strähnen ergeben zusammen eine lässige Boho-Frisur, die nicht auf millimetergenaue Symmetrie angewiesen ist. Besonders gut funktioniert das bei natürlichem Wellenhaar oder Haar, das sich leicht formen lässt.
Wenn deine Haare glatt sind, kannst du vor dem Flechten mit einem Lockenstab leichte Wellen erzeugen. Verwende vorher Hitzeschutz und eine moderate Temperatur, vor allem bei porösen oder colorierten Längen. Flechte anschließend locker und ziehe den Zopf an wenigen Stellen auseinander. Ein Haarband oder kleine Metallspangen können den Look ergänzen. Die natürliche Textur darf sichtbar bleiben; du musst nicht jede Strähne glätten oder perfekt fixieren.
Fischgrätenzopf mit tiefem Seitenscheitel

Ein tiefer Seitenscheitel verändert die Wirkung einer Flechtfrisur, obwohl die eigentliche Technik gleich bleibt. Das Haar fällt asymmetrisch und lenkt den Blick auf die Seite, an der der Zopf entlangläuft. Ich finde diese Variante besonders passend, wenn du einen seitlichen Fischgrätenzopf mit etwas mehr Kontur tragen möchtest.
Ziehe den Scheitel mit einem Kamm sauber und bürste die Haare vorsichtig in die gewünschte Richtung. Flechte das Haar anschließend seitlich nach unten. Wenn du einen weichen Übergang am Oberkopf möchtest, löse die vordere Partie nach dem Flechten minimal. Bei sehr feinem Haar solltest du den Scheitel nicht zu stark mit Produkt beschweren, da die Ansätze sonst schneller platt wirken können. Ein klarer Scheitel reicht oft schon aus, um die Frisur bewusster gestaltet aussehen zu lassen.
Zwei kleine Fischgrätenzöpfe im offenen Haar

Wenn du Flechtfrisuren magst, aber deine Haare nicht vollständig zusammenbinden möchtest, probiere zwei kleine Fischgrätenzöpfe im offenen Haar. Sie werden aus schmalen Partien an den Seiten geflochten und hinten oder seitlich befestigt. Die übrigen Längen bleiben offen. Das ergibt eine verspielte halboffene Frisur, bei der die Flechtung eher ein Detail als das gesamte Styling bildet.
Trenne auf jeder Seite eine kleine Haarpartie ab und flechte sie mit der Fischgrätentechnik bis in die Spitzen. Du kannst die Zöpfe einzeln mit Mini-Haargummis sichern oder hinten zusammenführen. Für mehr Halt helfen kleine, unauffällige Klammern. Bei stark gestuftem Haar solltest du eher kleinere Partien wählen, weil kürzere Haare sonst aus der Flechtung rutschen können. Offene Längen mit leichter Wellenstruktur ergänzen diesen Look besonders schön.
Fischgrätenzopf als geflochtene Krone

Eine geflochtene Krone wirkt aufwendig, lässt sich bei mittellangem Haar aber in einer vereinfachten Form umsetzen. Statt das gesamte Haar kunstvoll hochzustecken, kannst du zwei seitliche Fischgrätenzöpfe flechten und am Hinterkopf kreuzen. So entsteht eine Krone aus Fischgrätenzöpfen, während die restlichen Haare je nach Länge teilweise offen bleiben können.
Flechte links und rechts jeweils eine Partie und befestige die Enden zunächst mit kleinen Haargummis. Lege die Zöpfe am Hinterkopf übereinander und fixiere sie mit Haarklammern, die möglichst unter der Flechtung verschwinden. Bei schulterlangem Haar kann es nötig sein, die Enden kürzer zu legen oder zusätzliche Klammern zu verwenden. Eine sichere Befestigung ist hier wichtiger als ein besonders lockeres Finish, weil sich die Zöpfe sonst im Laufe des Tages verschieben.
Tiefer Fischgrätenzopf im Nacken

Ein tiefer Fischgrätenzopf im Nacken ist eine gute Wahl, wenn du eine ruhige, gepflegte Frisur suchst. Der Ansatz bleibt eher glatt und der Zopf beginnt tief am Hinterkopf. Dadurch entsteht ein dezenter, eleganter Look, der sowohl im Büro als auch zu formeller Kleidung passt.
Kämme die Haare nach hinten oder ziehe einen Mittelscheitel, bevor du sie im Nacken zusammenführst. Flechte die zusammengefassten Längen mit zwei Hauptpartien und wechsle die dünnen Außensträhnen gleichmäßig. Ein Haargummi in deiner Haarfarbe lässt den Abschluss unauffällig erscheinen. Bei kürzerem Deckhaar kannst du kleine herausfallende Partien mit Klammern befestigen. Ein glatter Ansatz und ein gleichmäßiges Flechtmuster geben dieser Variante ihre klare Form.
Fischgrätenzopf mit Pferdeschwanz

Der Pferdeschwanz und der Fischgrätenzopf lassen sich gut kombinieren. Du kannst den Zopf direkt aus dem gebundenen Haar flechten oder nur einen Abschnitt des Pferdeschwanzes in Fischgrätentechnik gestalten. Diese Variante ist praktisch, wenn du die Haare aus dem Gesicht halten möchtest und trotzdem ein besonderes Flechtdetail einbauen willst.
Binde das Haar zunächst auf der gewünschten Höhe zusammen. Teile den Pferdeschwanz in zwei Partien und flechte abwechselnd dünne Strähnen von außen zur gegenüberliegenden Seite. Für einen saubereren Abschluss kannst du eine schmale Haarsträhne um das Haargummi wickeln und mit einer Klammer sichern. Bei mittellangem Haar sollte der Pferdeschwanz nicht zu hoch sitzen, wenn du möglichst viel Länge im Zopf behalten möchtest. Ein stabiler Haargummi sorgt dafür, dass die Frisur beim Flechten nicht verrutscht.
Voluminöser Fischgrätenzopf für feines Haar

Feines Haar kann beim Flechten schnell schmal wirken. Das bedeutet nicht, dass du auf den Fischgrätenzopf verzichten musst. Entscheidend sind eine griffige Vorbereitung und ein vorsichtig aufgelockertes Finish. Mit Volumenpuder oder Texturspray kannst du dem Haar mehr Halt geben, ohne es unnötig schwer zu machen.
Verteile ein wenig Produkt vor allem am Ansatz und in den Längen, sofern es für dein Haar geeignet ist. Flechte gleichmäßig und ziehe danach einzelne Abschnitte vorsichtig auseinander. Zu viel Produkt kann feines Haar verkleben oder beschweren; beginne deshalb mit einer kleinen Menge. Wenn deine Haare sehr glatt sind, hilft es, sie nicht unmittelbar nach dem Waschen zu flechten. Ein sanft aufgefächerter Zopf sieht voller aus, ohne dass du jede Partie stark auseinanderziehen musst.
Festlicher Fischgrätenzopf mit eingedrehten Seitensträhnen

Eingedrehte Seitensträhnen machen aus einem einfachen Fischgrätenzopf eine festliche Frisur mit zusätzlicher Struktur. Dabei werden zwei kleine Haarpartien an den Schläfen eingedreht und nach hinten geführt, bevor sie mit dem restlichen Haar zusammenkommen. Das Ergebnis wirkt besonders harmonisch, wenn du die gedrehten Seitenpartien nicht zu straff anlegst.
Teile links und rechts jeweils eine schmale Strähne ab und drehe sie nach hinten ein. Fixiere beide Partien vorübergehend mit Klammern, während du den restlichen Teil flechtest. Anschließend kannst du die Seitensträhnen am Zopfanfang befestigen oder in die Flechtung integrieren. Bei glattem Haar kann ein wenig Texturspray helfen, damit die Drehungen nicht sofort aufgehen. Eine zurückhaltende Fixierung erhält die natürliche Bewegung und verhindert, dass die Frisur zu steif wirkt.
Fischgrätenzopf mit geflochtenem Dutt

Für einen hochgesteckten Look kannst du einen Fischgrätenzopf zu einem Dutt legen. Bei mittellangem Haar ist es sinnvoll, die Flechtung nicht zu lang und nicht zu locker zu gestalten, damit sich die Form gut befestigen lässt. Der geflochtene Dutt eignet sich für Feiern, Abendveranstaltungen oder Tage, an denen du deine Haare vollständig aus dem Nacken halten möchtest.
Flechte zunächst einen seitlichen oder tiefen Fischgrätenzopf und sichere die Spitze mit einem kleinen Haargummi. Rolle den Zopf anschließend locker zu einem Dutt und befestige ihn mit mehreren Haarklammern am Hinterkopf. Verteile die Klammern rund um die Form, statt nur eine Stelle festzustecken. Bei kürzerem oder stark gestuftem Haar kann ein kleinerer Dutt besser halten als eine große, lockere Variante. Mehrere gut gesetzte Klammern geben der Frisur Halt, ohne dass du sehr viel Haarspray brauchst.
Mein Tipp für den letzten Schliff
Ich würde den Dutt erst vollständig befestigen und danach einzelne Partien nach Wunsch lockern. So bleibt die Frisur stabil, während die Oberfläche weich aussieht.
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