Es gibt Frisuren, die morgens keine große Planung verlangen und trotzdem ordentlich aussehen. Der Messy Bun mit Haargummi gehört für mich dazu. Ich trage meinen Dutt selbst gern im Alltag, gerade wenn zwischen dem ersten Kaffee und dem Beginn der Arbeit nicht viel Zeit bleibt.
Meine Erfahrung ist: Der Unterschied zwischen einem lässigen Dutt und einem Knoten, der nach wenigen Minuten auseinanderfällt, liegt selten in einem teuren Stylingprodukt. Viel wichtiger sind die richtige Wickeltechnik, ein passendes Haargummi und ein wenig Fingerspitzengefühl. Hier zeige ich dir 18 Varianten, die du an deine Haarstruktur und deinen persönlichen Stil anpassen kannst.
Das brauchst du für den Messy Bun
- Ein Haargummi, das nicht unnötig ziept
- Optional ein paar Haarnadeln oder Bobby Pins
- Bei sehr glattem Haar etwas Trockenshampoo oder Texturspray
- Deine Finger zum Formen und vorsichtigen Auflockern
Klassischer Messy Bun mit Haargummi

Für den klassischen Messy Bun mit Haargummi brauchst du weder einen perfekten Scheitel noch eine komplizierte Technik. Ich sammle die Haare mit den Fingern zu einem Pferdeschwanz, drehe die Längen locker ein und lege sie um den Ansatz. Anschließend fixiere ich den Knoten mit einem Haargummi.
- Haare sammeln. Binde einen Pferdeschwanz auf der gewünschten Höhe.
- Längen eindrehen. Drehe den Zopf locker um sich selbst, ohne ihn straff zu ziehen.
- Dutt formen. Lege die Längen um den Ansatz und sichere sie mit dem Haargummi.
- Auflockern. Ziehe einzelne Partien vorsichtig heraus, damit der Dutt weicher wirkt.
Ich lasse gern zwei feine Strähnen an den Schläfen frei. Das ist optional, macht den Look aber weniger streng. Bei sehr glattem Haar hilft etwas Texturspray am Ansatz, damit die Frisur mehr Griff bekommt. Eine ähnliche Grundtechnik beschreibt auch die Messy-Bun-Anleitung von Schwarzkopf.
Bildbeschreibung: Klassischer, locker gebundener Messy Bun mit dunklem Haargummi und herausgelösten Strähnen.
Messy Bun mit Scrunchie

Ein Scrunchie aus Stoff macht aus dem einfachen Dutt sofort einen sichtbaren Stylingakzent. Ich greife besonders gern zu dieser Variante, wenn das Haargummi nicht nur halten, sondern auch Teil der Frisur sein soll. Ein Scrunchie in Rosé, Creme oder einer Farbe deines Outfits wirkt dabei ganz unterschiedlich.
Forme zunächst einen lockeren Dutt und lege das Scrunchie darüber. Bei dickem Haar sollte es ausreichend groß und elastisch sein, damit es den Knoten umschließt, ohne die Haare übermäßig zusammenzudrücken. Bei feinem Haar kann ein kleineres Modell harmonischer aussehen.
Mein Stylingtipp
Wähle ein weiches Scrunchie ohne störende Metallverbindung. Entscheidend ist nicht allein das Material, sondern auch, dass sich das Haargummi ohne starkes Ziepen entfernen lässt.Ich finde diese Version besonders passend für lässige Freizeitlooks und Tage, an denen der Dutt ruhig ein bisschen sichtbar unperfekt sein darf.
Bildbeschreibung: Blonder Messy Bun mit einem rosafarbenen Stoff-Scrunchie.
Hoher Messy Bun mit Haargummi

Der hohe Messy Bun sitzt am Oberkopf und bringt die Gesichtskonturen stärker zur Geltung. Für diese Variante binde ich die Haare zuerst zu einem hohen Pferdeschwanz. So lässt sich die Position des Dutts besser kontrollieren, bevor ich die Längen eindrehe.
Wickle den Zopf locker um seinen Ansatz und sichere ihn mit einem Haargummi. Wenn die Haare lang oder schwer sind, können zwei bis vier Haarnadeln zusätzlichen Halt geben. Ziehe danach einzelne Partien am Oberkopf vorsichtig heraus, damit die Frisur nicht wie ein strenger Ballerina-Dutt aussieht.
Bei kürzeren Stufen können sich einzelne Haare lösen. Das ist bei einem Messy Bun nicht automatisch ein Fehler. Ich würde nur die Strähnen fixieren, die tatsächlich stören, statt den ganzen Dutt enger zu ziehen. Weitere Anregungen zur hohen Variante bietet die High-Bun-Anleitung von Schwarzkopf.
Bildbeschreibung: Hoher Messy Bun mit dunklem Haargummi und lockeren Gesichtspartien.
Niedriger Messy Bun mit Haargummi

Wenn ich es etwas zurückhaltender mag, binde ich den Dutt tief im Nacken. Der niedrige Messy Bun passt zu offenen Hemdkragen, Strickpullovern und schlichten Oberteilen, weil er den Blick nicht so stark auf den Oberkopf lenkt.
Fasse deine Haare im Nacken zusammen und binde einen lockeren Pferdeschwanz. Drehe die Längen ein, lege sie um den Ansatz und befestige den Knoten mit einem Haargummi. Bei langem Haar kannst du die Spitzen unter den Dutt schieben und mit Haarnadeln sichern.
Für eine weichere Wirkung lockere ich anschließend den Ansatz ein wenig und lasse bei Bedarf einzelne Strähnen an den Seiten frei. Gerade bei mittellangem Haar ist diese Position oft praktischer als ein hoher Dutt, weil die Haarlänge weniger stark nach oben gezogen werden muss. Wie bei jeder Hochsteckfrisur sollte die Befestigung bequem sitzen und nicht an der Kopfhaut ziehen.
Bildbeschreibung: Niedriger, lockerer Messy Bun im Nacken mit dunklem Haargummi.
Messy Bun mit Spiral-Haargummi

Spiral-Haargummis sehen aus wie kleine Telefonkabel und unterscheiden sich dadurch deutlich von klassischen Stoffgummis. Ich probiere sie gern aus, wenn ich sichtbare Abdrücke im Haar möglichst vermeiden möchte. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt allerdings von Haartyp, Sitz und Tragedauer ab.
Binde zunächst einen lockeren Pferdeschwanz und forme daraus den Dutt. Je nach Modell kannst du das Spiral-Haargummi anschließend um den Knoten legen oder es bereits zum Fixieren des Zopfes verwenden. Sitzt der Dutt zu locker, ergänze lieber eine Haarnadel, statt das Gummi immer weiter zu spannen.
Bei sehr dickem oder schwerem Haar reicht ein Spiral-Haargummi allein möglicherweise nicht aus. Dann ist zusätzliche Fixierung sinnvoll. Ich würde außerdem darauf achten, das Gummi langsam zu lösen, damit sich keine Haare darin verfangen. Die Form allein garantiert keine Schonung; auch die richtige Anwendung zählt.
Bildbeschreibung: Blonder Messy Bun, der mit einem schwarzen Spiral-Haargummi fixiert ist.
Messy Bun mit dünnem Haargummi

Ein dünnes Haargummi fällt im fertigen Dutt kaum auf und eignet sich, wenn der Knoten möglichst natürlich aussehen soll. Bei feinen oder glatten Haaren kann es ausreichend Halt geben, sofern die Längen nicht zu schwer sind und das Gummi gut sitzt.
Ich binde zunächst einen Pferdeschwanz und forme daraus einen lockeren Knoten. Bei dünnen Haaren vermeide ich es, die Längen fest zusammenzudrehen, denn dadurch wirkt der Dutt oft kleiner und kompakter. Stattdessen verteile ich die Haare etwas breiter um den Ansatz und sichere lose Enden bei Bedarf mit einer Bobby Pin.
Nicht zu fest ziehen
Ein dünnes Gummi ist nicht automatisch haarschädigend. Problematisch kann es werden, wenn es sehr straff sitzt, die Haare daran reiben oder beim Entfernen hängen bleiben. Binde den Dutt so, dass die Kopfhaut nicht spannt.Mein Ziel ist ein leichter, unaufgeregter Knoten, der das Haar zusammenhält, ohne es sichtbar platt zu drücken.
Bildbeschreibung: Lockerer brauner Messy Bun mit dünnem, unauffälligem Haargummi.
Messy Bun mit mehreren Haargummis

Bei langem oder schwerem Haar kann ein einzelnes Haargummi an seine Grenzen kommen. In diesem Fall verwende ich gern zwei Haargummis: eines für den Pferdeschwanz und ein weiteres, um den geformten Dutt zu sichern. Das ist besonders hilfreich, wenn die Haare während des Tages leicht aus dem Knoten rutschen.
Binde zuerst einen stabilen Pferdeschwanz. Drehe die Längen locker ein, lege sie um den Ansatz und fixiere den Dutt mit dem zweiten Gummi. Achte darauf, dass beide Gummis nicht unangenehm spannen. Bei Bedarf kannst du die Enden zusätzlich mit Haarnadeln befestigen.
Mehr Haargummis bedeuten nicht automatisch mehr Halt. Wenn sie sich gegenseitig zusammendrücken oder die Frisur zu straff wird, ist eine andere Verteilung besser. Für mich funktioniert diese Methode dann am besten, wenn das erste Gummi die Basis hält und das zweite nur den Dutt stabilisiert.
Bildbeschreibung: Hoher Messy Bun mit mehreren dunklen Haargummis als sichtbarem Detail.
Messy Bun mit Haargummi und Haarspangen

Haargummis halten die Grundform, Haarspangen helfen beim Feinschliff. Ich nutze kleine Haarklammern oder Bobby Pins, um kurze Strähnen zu sichern, die sich aus dem Dutt lösen. So muss ich den gesamten Knoten nicht enger binden.
Forme den Messy Bun wie gewohnt und prüfe anschließend, wo einzelne Haare abstehen. Stecke eine Bobby Pin möglichst unauffällig in den Dutt, sodass sie eine lose Partie erfasst und im Haar verschwindet. Dekorative Spangen kannst du dagegen bewusst sichtbar seitlich oder oberhalb des Dutts platzieren.
Bei glattem Haar halten Spangen manchmal besser, wenn sie eine ausreichende Menge Haar erfassen. Zu kleine Klammern können bei sehr dichtem Haar schnell herausrutschen. Ich finde, wenige gezielt gesetzte Accessoires wirken meist stimmiger als viele zufällig verteilte Spangen.
Bildbeschreibung: Blonder Messy Bun mit schwarzem Haargummi und dezenten Haarspangen.
Strengerer Messy Bun mit Haargummi

Ein Messy Bun muss nicht maximal zerzaust sein. Für eine etwas kontrolliertere Version glätte ich den Ansatz mit den Händen und lasse nur im Dutt selbst etwas Textur stehen. Dadurch entsteht ein ordentlicherer Undone-Look, der auch zu schlichter Kleidung oder einem Termin passt.
Binde die Haare auf mittlerer oder hoher Höhe zusammen und forme einen kompakten Knoten. Ziehe nur wenige Strähnen heraus und achte darauf, dass der Ansatz nicht zu streng gespannt ist. Bei fliegenden Härchen kann ein wenig Stylingcreme helfen; verwende davon zunächst nur eine kleine Menge, damit das Haar nicht fettig wirkt.
Diese Variante ist besonders praktisch, wenn du eine Frisur möchtest, die bewusst gestylt aussieht, aber nicht vollkommen glatt sein soll. Ich würde den Halt nicht mit übermäßiger Spannung verwechseln. Eine Frisur darf ordentlich aussehen und sich trotzdem angenehm tragen lassen.
Bildbeschreibung: Kontrollierter, leicht zerzauster hoher Messy Bun mit dunklem Haargummi.
Lockiger Messy Bun mit Haargummi

Lockiges Haar bringt von Natur aus Bewegung und Volumen mit. Deshalb muss ich bei einem lockigen Messy Bun oft weniger nachhelfen, um einen lebendigen Dutt zu formen. Wichtig ist, die vorhandene Lockenstruktur nicht durch unnötiges Bürsten auseinanderzuziehen.
Sammle die Locken mit den Händen zu einem Pferdeschwanz und verwende ein weiches Haargummi. Lege die Längen locker um den Ansatz, ohne jede Locke einzeln glatt zu ziehen. Kürzere Locken kannst du bei Bedarf mit wenigen Haarnadeln sichern. Wenn du Lockenprodukte verwendest, sollte das Haar vor dem Zusammenbinden möglichst trocken sein, damit du die Struktur nicht unnötig verziehst.
Bei sehr dichtem oder langem Lockenhaar ist ein einzelnes Gummi möglicherweise nicht genug. Dann können zwei Befestigungspunkte den Dutt stabilisieren. Ich lasse gern einzelne Locken frei, denn die natürliche Textur ist hier der eigentliche Blickfang.
Bildbeschreibung: Voluminöser Messy Bun mit natürlichen dunklen Locken und lockerem Ansatz.
Messy Bun mit farbenfrohem Haargummi

Ein farbenfrohes Haargummi kann den schlichten Dutt zum kleinen Hingucker machen. Ich wähle die Farbe gern passend zu einem Oberteil, einer Tasche oder einem anderen Accessoire. Ein kräftiger Ton wie Pink setzt einen deutlichen Akzent, während Pastellfarben dezenter wirken.
Forme zuerst deinen gewohnten Messy Bun und lege das farbige Gummi so darüber, dass es sichtbar bleibt. Wenn das Gummi breit ist, kann es den Knoten optisch größer erscheinen lassen. Bei sehr feinem Haar würde ich ein leichteres Modell wählen, damit das Accessoire den Dutt nicht nach unten zieht.
Diese Variante braucht kaum zusätzliche Stylingprodukte. Für mich ist sie eine einfache Möglichkeit, einer Alltagsfrisur Farbe zu geben, ohne den gesamten Look verändern zu müssen. Bei gemusterten Kleidungsstücken wirkt ein Haargummi in einer bereits vorhandenen Farbe meist besonders harmonisch.
Bildbeschreibung: Blonder Messy Bun mit auffälligem pinkfarbenem Haargummi.
Messy Bun mit Satin-Haargummi

Ein Satin-Scrunchie verleiht dem Messy Bun eine weichere, etwas elegantere Optik. Ich mag besonders dunkle Satin-Haargummis, weil sie sich gut mit braunem oder schwarzem Haar kombinieren lassen. Gleichzeitig ist die glatte Oberfläche ein möglicher Vorteil, wenn ein raues Gummi beim Entfernen leicht an den Haaren hängen bleibt.
Binde die Haare locker zusammen und forme einen Dutt, ohne die Längen stark zu verspannen. Lege das Satin-Scrunchie um den Knoten und prüfe, ob es sicher sitzt. Da Stoff und Verarbeitung unterschiedlich sein können, solltest du darauf achten, dass keine Nähte oder Verzierungen Haare einklemmen.
Satin macht eine Frisur nicht automatisch vollkommen haarschonend. Auch Zug, Reibung und die Art des Lösens spielen eine Rolle. Ich empfehle diese Variante vor allem, wenn du einen schlichten Dutt mit elegantem Detail möchtest, der sich ebenso gut im Alltag wie zu einem Abendessen tragen lässt.
Bildbeschreibung: Brauner Messy Bun mit schwarzem Satin-Scrunchie und weichen Strähnen.
Messy Bun mit Haargummi für feines Haar

Bei feinem Haar ist nicht unbedingt die Menge der Haare das Problem, sondern oft der fehlende Griff. Ein frisch gewaschenes, sehr glattes Haar kann sich beim Eindrehen schnell wieder lösen. Ich arbeite deshalb bei Bedarf ein wenig Trockenshampoo oder Texturspray am Ansatz ein und verteile es sparsam mit den Fingern.
Binde einen lockeren Pferdeschwanz und forme daraus einen eher luftigen Dutt. Drehe die Längen nicht zu fest zusammen, denn ein kompakter Knoten wirkt bei feinem Haar häufig kleiner. Stattdessen kannst du einzelne Partien vorsichtig auffächern und den Dutt mit einer Bobby Pin stabilisieren.
Wenn die Haarlänge für einen vollen Knoten nicht ausreicht, ist ein kleinerer Messy Bun oder ein Half Bun oft die bessere Wahl. Ein Duttkissen kann zusätzlich Volumen schaffen, ist aber kein Muss. Entscheidend ist, dass das Styling das Haar nicht beschwert und du die Frisur ohne starkes Ziehen lösen kannst. Ähnliche Empfehlungen finden sich auch in den Tipps von Schwarzkopf zu feinem Haar.
Bildbeschreibung: Luftiger Messy Bun mit feinem braunem Haar und unauffälligem Haargummi.
Messy Bun mit Haargummi für dickes Haar

Dickes Haar bringt viel Volumen mit, kann aber durch sein Gewicht einen Dutt nach unten ziehen. Für diese Haarstruktur ist ein stabiles, ausreichend großes Haargummi sinnvoll. Sehr dünne Gummis können sich in den Längen unangenehm festziehen oder den Knoten nicht zuverlässig halten.
Ich empfehle, zunächst einen Pferdeschwanz zu binden und die Längen anschließend locker um den Ansatz zu legen. Bei sehr langem Haar kann ein zweites Gummi den Dutt zusätzlich sichern. Verteile das Haar rund um die Basis, statt alles an einer Stelle aufzuwickeln. Das sorgt für eine gleichmäßigere Form.
Wenn der Knoten schwer ist, setze ergänzend Haarnadeln an mehreren Seiten ein. Ein leicht nach vorn geneigter Kopf kann beim Sammeln der Haare helfen, aber du solltest danach prüfen, ob der Dutt bequem sitzt. Mein wichtigster Punkt ist gleichmäßiger Halt statt maximaler Enge. Die Frisur soll den Tag überstehen, ohne dass die Kopfhaut ständig unter Spannung steht.
Bildbeschreibung: Voluminöser brauner Messy Bun für dickes Haar mit sicherem Haargummi.
Messy Bun mit Haargummi im Alltag

Für den Alltag brauche ich keine komplizierte Routine. Mein liebster Messy Bun entsteht meist dann, wenn ich die Haare mit den Fingern zusammennehme und nicht versuche, jede einzelne Strähne zu kontrollieren. Ein wenig natürliche Textur hilft, aber zusätzliche Stylingprodukte sind optional.
Binde einen Pferdeschwanz auf mittlerer Höhe, drehe die Längen locker ein und lege sie um den Ansatz. Fixiere den Dutt mit einem Haargummi und lockere den Ansatz vorsichtig. Wenn einzelne Spitzen herausragen, lasse ich sie entweder bewusst frei oder sichere sie mit einer kleinen Haarnadel.
Besonders unkompliziert wird die Frisur, wenn das Haar nicht ganz frisch gewaschen ist und bereits etwas Griff hat. Das ist allerdings keine feste Regel: Auch frisch gewaschenes Haar lässt sich mit einer kleinen Menge Texturspray stylen. Ich finde, der Alltag braucht vor allem eine Frisur, die schnell gemacht und bequem zu tragen ist.
Bildbeschreibung: Lässiger Alltags-Messy-Bun mit natürlicher Textur und lockerem Haargummi.
Messy Bun mit Haargummi für den Sport

Beim Sport darf ein Messy Bun etwas fester sitzen als die lockere Alltagsversion. Ich würde trotzdem nicht versuchen, den gesamten Kopf so straff wie möglich zu binden. Besser ist ein sicherer Pferdeschwanz als Basis, aus dem du einen kompakten Dutt formst.
Sammle die Haare auf einer Höhe, die bei deiner Sportart nicht stört. Wickle die Längen um den Ansatz und fixiere den Knoten mit einem stabilen Haargummi. Bei langem oder schwerem Haar können zusätzliche Haarnadeln helfen. Prüfe vor dem Training durch vorsichtige Kopfbewegungen, ob die Frisur hält und sich angenehm anfühlt.
Für intensive Bewegung ist die dekorative Variante mit locker heraushängenden Strähnen nicht immer praktisch. Ich würde lose Partien deshalb nur sparsam herausziehen. Ein Haargummi, das sich bei Feuchtigkeit nicht schnell lockert, kann hilfreich sein, doch der tatsächliche Halt hängt vom Modell und deiner Haarstruktur ab. Löse die Frisur nach dem Training behutsam, statt das Gummi ruckartig herauszuziehen.
Bildbeschreibung: Hoch gebundener, kompakter Messy Bun für sportliche Aktivitäten.
Messy Bun mit Haargummi für kurze Haare

Bei kurzen Haaren hängt viel davon ab, wo die kürzesten Stufen enden. Ein kleiner Messy Bun kann bei einem Bob oder schulterlangen Haar gut funktionieren, während sehr kurze Partien sich nicht immer vollständig zusammenbinden lassen. Ich würde deshalb mit einem kleinen Dutt am Hinterkopf beginnen und nicht versuchen, jede Strähne mit Gewalt hineinzuziehen.
Sammle zunächst so viele Haare wie möglich zu einem Pferdeschwanz. Drehe die Längen locker ein und sichere sie mit einem kleinen Haargummi. Kurze Spitzen kannst du mit Bobby Pins befestigen, die du möglichst unauffällig unter den Knoten schiebst. Wenn nur das Deckhaar lang genug ist, ist ein Half Bun eine gute Alternative.
Bei stark gestuften Schnitten werden sich wahrscheinlich einige kürzere Strähnen lösen. Das ist normal und lässt sich mit kleinen Klammern etwas kontrollieren. Ich würde die tatsächliche Haarlänge respektieren, statt den Dutt immer fester zu ziehen. Gerade bei kurzem Haar ist ein kleiner, bewusst lockerer Knoten oft überzeugender als ein erzwungen großer Dutt.
Bildbeschreibung: Kleiner Messy Bun bei kurzem braunem Bob mit dunklem Haargummi.
Messy Bun mit Haargummi und seitlichem Scheitel

Ein seitlicher Scheitel verändert die Wirkung des Messy Buns, ohne dass du die Grundtechnik ändern musst. Ich finde diese Variante besonders schön, wenn das Haar am Oberkopf etwas mehr Bewegung zeigen soll. Der Scheitel muss dabei nicht messerscharf gezogen sein; eine weiche Seitenpartie passt gut zum ungezwungenen Charakter der Frisur.
Ziehe den Scheitel vor dem Zusammenbinden mit den Fingern oder einem Kamm. Sammle die Haare anschließend nach hinten und forme den Dutt auf mittlerer oder hoher Höhe. Lasse die vordere Partie bei Bedarf etwas lockerer, damit der Scheitel sichtbar bleibt. Wenn kurze Härchen herausfallen, kannst du sie mit einer kleinen Menge Stylingcreme bändigen.
Bei sehr feinem Haar würde ich den Scheitel nicht zu breit abteilen, da der Dutt sonst optisch weniger Fülle haben kann. Bei dichtem oder welligem Haar darf die Seitenpartie dagegen etwas mehr Volumen behalten. Für mich liegt der Reiz in der kleinen Asymmetrie: Die Frisur wirkt durchdacht, ohne ihre Lässigkeit zu verlieren.
Bildbeschreibung: Brauner Messy Bun mit seitlichem Scheitel und lockeren Gesichtspartien.






