Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal ein normales Haargummi benutzt, ohne dir dabei gefühlt die halbe Kopfhaut auszureißen? Die Rückkehr der Haarklammer ist wahrscheinlich das Beste, was unseren Köpfen seit den 90ern passiert ist.
Egal ob du morgens nur 30 Sekunden vor dem ersten Kaffee hast oder abends schick essen gehst – mit dem richtigen Griff siehst du sofort aus wie frisch aus einem Pariser Café entsprungen. Aber steckst du deine Haare auch immer auf genau dieselbe Art hoch? Zeit für ein kleines Upgrade, denn wir zeigen dir 18 geniale Looks, die du sofort nachstylen kannst!
1. Der klassische French Twist
Fangen wir mit dem absoluten Endgegner der Eleganz an. Du nimmst alle Haare im Nacken zusammen, drehst sie einmal fest nach oben ein und versteckst die Spitzen in der entstehenden Rolle, bevor die Klammer alles fixiert.
Sieht nach einer halben Stunde vorm Spiegel aus, dauert aber ungelogen nur zehn Sekunden. Zieh dir vorne noch zwei lockere Strähnen raus und fertig ist der mühelose Clean-Girl-Look.

Eine gute Haarklammer ist das einzige Accessoire, das dich in fünf Sekunden von „Ich habe verschlafen“ zu „Ich bin Artdirektorin in Kopenhagen“ verwandelt.
Frisurende editorial note
2. Lässiges Half-Up Half-Down
Kannst du dich mal wieder nicht entscheiden, ob du deine Haare offen oder geschlossen tragen willst? Dann nimm einfach die obere Partie ab den Ohren, zwirble sie am Hinterkopf leicht ein und klammere sie fest.
So hängen dir beim Arbeiten keine nervigen Strähnen ins Gesicht, aber deine Längen kommen trotzdem voll zur Geltung. Besonders mit sanften Wellen wirkt dieser Style unschlagbar romantisch.

3. Der 90s Spiky Bun
Bist du bereit für eine gehörige Portion Nostalgie à la Rachel Green? Bei diesem Look drehst du deine Haare wie beim French Twist nach oben, lässt die Spitzen aber oben frech wie einen kleinen Fächer aus der Klammer herausschauen.
Je glatter deine Haarspitzen sind, desto cooler wirkt der stachelige Y2K-Effekt. Ein bisschen Haarspray sorgt dafür, dass die Enden den ganzen Tag über genau da bleiben, wo sie hingehören.

Vorteile von Haarklammern
- Kein Haarbruch oder unschöner Knick wie bei engen Haargummis
- Sekundenschnelles Styling ohne Hitze und ohne ziepende Kopfhaut
Nachteile im Alltag
- Beim Anlehnen im Auto oder auf dem Sofa drückt die Klammer am Hinterkopf
- Sehr glattes oder extrem dickes Haar braucht genau die richtige Klammergröße
4. Der tiefe Sleek Low Bun
Manchmal muss es im Büro oder beim Dinner einfach ein bisschen seriöser sein. Zieh dir einen messerscharfen Mittelscheitel, streiche die Haare streng nach hinten in den Nacken und schlage sie dort zu einer tiefen Schlaufe ein.
Statt zum Gummi greifst du jetzt zu einer schmalen, edlen Klammer und setzt sie waagerecht oder seitlich über den Dutt. Wer braucht schon teures Styling vom Profi, wenn es so einfach geht?

5. Der „Ich war gerade am Strand“-Messy-Twist
Hand aufs Herz: Die schönsten Frisuren entstehen doch meistens genau dann, wenn man sich überhaupt keine Mühe gibt, oder? Greif deine Haare einfach über Kopf zusammen, knülle sie locker am oberen Hinterkopf zusammen und klammere sie fest.
Wenn an den Seiten ein paar Strähnen herausfallen, ist das kein Fehler, sondern das ganze Geheimnis des Looks. Perfekt für den Sonntagmorgen beim Bäcker oder den schnellen Griff vorm Abschminken.

Vorsicht im Straßenverkehr
Bitte trage beim Autofahren niemals eine große Haarklammer am Hinterkopf, da sie sich bei einem Aufprall gegen die Kopfstütze gefährlich in den Kopf drücken kann!
6. Der Volumen-Pferdeschwanz-Hack
Liebst du hohe Pferdeschwänze, aber deiner hängt nach zehn Minuten immer traurig und platt herunter? Mach dir einen normalen Ponytail oder klemme alle Haare direkt mit einer Klammer zusammen und stecke eine kleinere Claw Clip direkt unter die Basis des Zopfes.
Alternativ teilst du den Pferdeschwanz horizontal, klappst die obere Hälfte nach vorne, setzt eine kleine Klammer darunter und lässt die Haare darüberfallen. Bäm – sofortiges XXL-Volumen wie beim Blowout!

7. Locken-Krone (Pineapple Updo)
Alle Lockenköpfe wissen: Wenn man Locken zu fest zusammenbindet, verabschiedet sich die Sprungkraft sofort. Mit einer großen, abgerundeten Klammer kannst du deine Locken ganz locker weit oben am Oberkopf zusammenfassen.
Die Locken fallen dann wie eine kaskadenartige Krone rund um die Klammer herunter, ohne gequetscht zu werden. Wie schützt du deine Curls im Alltag am liebsten?

Welche Klammer passt zu deinem Haartyp?
- Feines & glattes Haar: Kleine bis mittelgroße Klammern mit einer Doppelreihe an Zähnchen oder Silikonbeschichtung innen.
- Dickes & langes Haar: Extra große Jumbo-Klammern aus stabilem Acetat oder Metall mit kräftiger Feder.
- Kurzes Haar & Bob: Mini-Clips (2–4 cm) oder flache Schmetterlingsklammern für einzelne Partien.
- Lockiges & krauses Haar: Breite Klammern mit weit auseinanderstehenden, langen Zähnen, die sich nicht verfangen.
8. Geflochtener Claw-Clip-Updo
Wenn dein Haar so glatt ist, dass jede Klammer nach fünf Minuten einfach wieder herausrutscht, ist dieser Trick deine Rettung. Flechte deine Haare im Nacken zuerst zu einem lockeren Zopf, klappe ihn nach oben ein und stecke ihn dann mit deiner Lieblingsklammer fest.
Durch die Flechtstruktur bekommen die Zähnchen der Klammer sofort massig Halt. Außerdem sieht das Muster am Hinterkopf aus wie ein kleines Kunstwerk!

9. Der Doppel-Clip-Trick für dickes Haar
Kennst du diesen schmerzhaften Moment, wenn deine Haarklammer unter deiner Haarmähne einfach mit einem lauten Knacken zerspringt? Statt verzweifelt nach der größten Klammer der Welt zu suchen, nimm einfach zwei mittelgroße Modelle!
Dreh deine Haare wie gewohnt ein und setze eine Klammer oben und eine direkt darunter an. Das verteilt das Gewicht gleichmäßig, hält bombenfest beim Tanzen und sieht doppelt so stylisch aus.

10. Kurzer Bob-Half-Up
Wer sagt eigentlich, dass man für coole Klammer-Styles Haare bis zur Taille braucht? Gerade bei einem kinnlangen Bob oder Lob sieht ein kleiner Half-Up-Twist am Hinterkopf super frisch und modern aus.
Nimm einfach das Deckhaar über den Schläfen zusammen, drehe es einmal ein und fixiere es mit einer kompakten Klammer. Die unteren Spitzen dürfen dabei ruhig frech nach außen flippen!

11. Y2K Mini-Butterfly-Clips
Wollen wir wetten, dass du diese winzigen Schmetterlingsklammern früher in einer bunten Plastikdose gesammelt hast? Jetzt feiern sie ihr großes Comeback – und zwar ganz ohne kindisch zu wirken.
Zieh dir einen Mittelscheitel, teile vorne links und rechts jeweils zwei bis drei dünne Strähnen ab, zwirble sie streng nach hinten an die Kopfhaut und stecke sie mit bunten Mini-Clips fest. Ein absoluter Hingucker für dein nächstes Festival-Wochenende!

12. Der Topsy-Tail-Klammer-Twist
Du suchst einen Look, der wirklich den kompletten Arbeitstag übersteht, ohne dass du einmal nachstecken musst? Binde deine Haare tief im Nacken mit einem dünnen Gummi zusammen, teile das Haar über dem Gummi und ziehe den Zopf einmal von oben nach unten durch die Lücke (der klassische Topsy Tail).
Jetzt drehst du den verbleibenden Zopf nach oben und steckst ihn mit deiner Klammer fest. Durch die eingeschlagene Basis sitzt die Frisur so sicher wie in Beton gegossen!

Dein kleines Claw-Clip-Notfallset
- Eine große Klammer aus Celluloseacetat (bricht viel seltener als billiges Plastik)
- Zwei bis drei Mini-Clips für herausfallende Pony-Strähnen
- Trockenshampoo oder Texturspray für mehr Griffigkeit bei frisch gewaschenem Haar
- Ein Tropfen Haaröl für geschmeidige Spitzen beim Spiky Bun
13. Romantischer Side-Sweep
Manchmal reicht schon eine winzige Veränderung, um deinen kompletten Look auf den Kopf zu stellen. Zieh dir einen tiefen Seitenscheitel, lass eine Seite weich über deine Schulter fallen und streiche die andere Seite streng hinter das Ohr bis zum Hinterkopf.
Dort fixierst du die Strähne mit einer hübschen, glitzernden oder perlenbesetzten Klammer. Das betont deine Wangenknochen wunderschön und passt perfekt zum schicken Abendkleid.

14. Der Wet-Look Bun (Spa-Day-Chic)
Du hast heute einen Bad-Hair-Day und eigentlich gar keine Zeit zum Haarewaschen? Mach aus der Not eine Tugend und arbeite eine großzügige Portion Haarmaske, Leave-in-Conditioner oder Gel vom Ansatz bis in die Spitzen ein.
Kämme alles mit einer Wildschweinborstenbürste straff nach hinten und stecke die Haare mit einer markanten Klammer hoch. Du pflegst deine Haare den ganzen Tag tiefenwirksam und siehst gleichzeitig aus wie frisch vom Laufsteg in Mailand!

15. Der Faux-Bob ohne Schere
Hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, dir deine langen Haare radikal abzuschneiden, traust dich aber noch nicht so richtig? Mit deiner Haarklammer kannst du den Bob-Look ganz ohne Schere für einen Tag testen!
Schlage deine Längen im Nacken einfach locker nach innen und oben um, sodass am Hinterkopf eine weiche Schlaufe auf Schulterhöhe entsteht, und klammere das Ende unter dem Deckhaar fest. Von vorne sieht es täuschend echt nach einem luftigen Kurzhaarschnitt aus.

16. Minimalistischer Metallic-Twist
Vergiss für einen Moment die bunten Pastellklammern: Wenn du ein Outfit im angesagten Old-Money-Stil trägst, sind filigrane Klammern aus silbernem oder goldenem Metall dein bester Freund.
Schlage deine Haare im Nacken nicht komplett nach oben ein, sondern falte sie wie eine flache Schleife horizontal zusammen und klemme das Metall-Accessoire mittig darüber. Das wirkt sofort wie edler Haarschmuck.

17. Verspielte Space Buns mit Mini-Klammern
Zwei kleine Dutts am Oberkopf sind dir mit normalen Haargummis zu fummelig? Teile dein Haar komplett oder nur das obere Deckhaar in der Mitte ab und drehe links und rechts jeweils eine kleine Schnecke ein.
Jetzt schnappst du dir zwei mittelgroße Klammern (gerne in Herz- oder Blumenform) und klammerst jeden Bun direkt von oben fest. Hält super entspannt und drückt garantiert nirgendwo!

18. Gezwirbelte Pony-Strähnen
Dein Pony wächst gerade heraus und hängt dir in einer nervigen Übergangslänge ständig vor den Augen? Nimm die vorderen Strähnen am Scheitel auf, drehe sie locker vom Gesicht weg nach hinten ein und klammere sie seitlich am Oberkopf mit einer kleinen Klammer fest.
Lass den Rest deiner Mähne offen über die Schultern fallen. Welcher dieser 18 Looks darf morgen früh als Erstes mit dir vor die Tür?

Warum rutscht meine Haarklammer bei glattem Haar immer heraus?
Frisch gewaschenes, glattes Haar hat oft zu wenig Reibung; etwas Texturspray am Ansatz oder eine Klammer mit gummierter Innenseite gibt sofort den nötigen Grip.
Sind Haarklammern wirklich gesünder für die Haare als Haargummis?
Ja, da der Druck auf eine viel größere Fläche verteilt wird und die Haare nicht eng eingeschnürt werden, entsteht deutlich weniger Haarbruch und Spliss.
Welche Klammergröße brauche ich für schulterlanges Haar?
Für normales, schulterlanges Haar ist eine mittelgroße Klammer von etwa 8 bis 9 Zentimetern Länge ideal, damit sie nicht zu locker sitzt.
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